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Was ist Osteopathie? Osteopathie ist eine ganzheitliche, manuelle Therapiemethode, in der die verschiedenen Systeme des Körpers, auf ihre Funktion und ihre Wechselwirkung untereinander manuell untersucht und behandelt werden. Das Ziel ist das Gleichgewicht des Körpers wiederherzustellen, die Ursache der Funktionsstörung zu beseitigen und die selbstregulierenden Mechanismen der folgenden Körpersysteme zu unterstützen: Das Muskel-Skelett System Es wird die Beweglichkeit von Gelenken, Wirbelsäule, Bänder, Muskeln, Sehnen und Faszien, überprüft, korrigiert und mobilisiert. In diesem Bereich treffen sich Osteopathie und Physiotherapie, oft werden ähnliche Griffe und Techniken angewandt. Das Kraniosakrale System Die Osteopathin begleitet manuell die Elastizität der Schädelknochen und die Beweglichkeit des Kreuzbeins, gleicht Spannungen der Hirnhaut aus und unter-stützt die freie Zirkulation der Hirnflüssigkeit. Das Viscerale System Bezieht sich auf die Funktion der inneren Organe und die unabhängige Beweglichkeit jedes einzelnen Organs. Wem hilft Osteopathie? Grundsätzlich allen Menschen aller Altersstufen bei funktionellen Störungen, chronischen Schmerzen, nach Unfällen oder Operationen. Ablauf einer Behandlung/Wie geht der Osteopath vor? Die Osteopathie geht davon aus, dass der Menschen als Einheit reagiert und das funktionelle Störungen z.B. des Bewegungsapparates auch das Nervensystem und das Verdauungssystem beeinflussen. So können sich Beschwerden auch entfernt von ihrem Entstehungsort zeigen. Die Osteopathin geht deshalb nicht nur auf die lokalen Beschwerden ein, sondern wird nach einer ausführlichen Erhebung der Beschwerden und gesundheitlichen Probleme die jeweiligen Systeme gezielt manuell untersuchen und behandeln. So können die Ursachen der funktionellen Störungen und Krankheiten mit nachhaltiger Wirkung behandelt werden. Geschichte der Osteopathie Die Grundlagen der Osteopathie wurden von einem amerikanischen Arzt und Chirurgen Andrew Taylor Still (1826 – 1917) entwickelt. Er entdeckte dass der Körper über Selbstheilungskräfte verfügt, die, wenn sie entsprechend stimuliert werden, körperliche und funktionelle Störungen lindern und beseitigen können. 1892 gründet er die medizinische Schule der Osteopathie in Kirkswill, U.S.A. In London wird 1917 die erste europäische Schule der Osteopathie gegründet. Seitdem hat sich die Osteopathie kontinuierlich weiterentwickelt, bezieht wissenschaftliche Erkenntnisse ein und erfährt eine immer grössere Nachfrage und Interesse in der Medizin und bei Patienten. Der Begriff Osteopathie wird auch für Knochenerkrankungen verwendet, was zu Missverständnissen führen kann. |
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Therapeutin Kristin Zabel Kontaktinfos Tel.: 079 633 07 94 Mail: kristin.zabel@complement.ch |
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